Das Projekt versteht sich als Servicestelle zum Thema „Nachqualifizierung“ und will die Brandenburger Akteure dabei unterstützen, die Chancen junger Menschen zum Nachholen eines anerkannten Berufsabschlusses zu vergrößern und zu optimieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob die jungen Menschen arbeitslos oder in einem Betrieb als „Ungelernte“ beschäftigt sind.
Zum Lernen ist es nie zu spät und bereits jetzt bestehen viele Möglichkeiten, doch noch eine Berufsausbildung zu erlangen, auch wenn es direkt nach der Schule nicht geklappt hat. Diese Wege bekannt zu machen, die Zugänge dazu zu erleichtern und gleichzeitig jungen Menschen Mut zuzusprechen und sie in ihrem neuen Bildungsweg zu begleiten, ist Aufgabe des Modellvorhabens. Auf lokaler Ebene bereits vorhandene Beratungs- und Qualifizierungsstrukturen werden für diese Zielsetzung vernetzt und vorhandene Informations- und Angebotslücken behoben.
Das Projekt wird in der Trägerschaft der BBJ Servis gGmbH, Potsdam, durchgeführt und von einem Projektbeirat begleitet.
BBJ verfügt in dem Arbeitsfeld der Nachqualifizierung über langjährige Erfahrungen und wird die im Land Brandenburg und bundesweit vorhandenen Erkenntnisse und Verfahren zusammentragen und den Akteuren vor Ort zur Verfügung stellen. Gemeinsam mit ihnen werden sie an die Brandenburger Bedarfe angepasst und weiterentwickelt.
Im Projektbeirat sind das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie, das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, die Handwerkskammer Potsdam, die Industrie- und Handelskammer Potsdam, die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit und die Arbeitsagentur Potsdam vertreten. Sie unterstützen im Rahmen ihres Wirkungskreises den Prozess, abschlussorientierte Nachqualifizierung als ein Regelangebot des Lebenslangen Lernens im Land Brandenburg zu etablieren.
Weitere Informationen:
BBJ Servis gGmbH - Hilfen zur Selbsthilfe, August-Bebel-Str. 68, 14482 Potsdam
Ellen Pfeiffer
HRB 32480 B, Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Geschäftsführung:
